Jochen Schölch inszeniert „Eisenstein“ am Metropoltheater

Der Titel schon evoziert eine Wucht von antikem Ausmaß und deutscher Tiefenhärte. Und dann beginnt Eisenstein auch noch mit einer Beerdigung – dunkelblau abgetöntes Licht, getragene Klänge, trauernde Menschen. Wie soll das werden?

Es wird, es wird sogar ganz gut. Denn Eisenstein ist (nur) der Name eines niederbayerischen Grenzortes, in dem das Stück am Ende des letzten Weltkriegs beginnt. Zudem entwickelt sich das Stück eher zu einem Melodram als zu einer unausweichlichen Tragödie. (more…)